Stoppt die Milliarden für die Kirche!

„Es geht ihnen nicht um Recht oder Moral, um Glauben oder Seelenheil. Es geht nur ums Geld.“ (Ein Kirchenrechtler zu Regensburg digital 22.9.12)

Einbauschränke für 350.000 Euro, 783.000 Euro für einen überschaubaren Garten oder 100.000 Euro für die Aufhängung eines Adventskranzes? Spätestens als solche Zahlen aus dem Bistum Lim- burg im Herbst 2013 von der Boulevardpresse ge- nüsslich zerpflückt wurden, war klar: Die Kirche in Deutschland hat ein Problem: ein Geldproblem. Das aber nicht, wie bei der Mehrzahl der Bundes- bürger, darin besteht, dass sie zuwenig davon hätte, nein, im Gegenteil: Sie hat offenbar viel zu viel davon gehortet, und das auch noch geschickt versteckt in verschiedensten grauen Kassen. Schon bald wurde nicht nur klar, dass die Bischofsresi- denz in Limburg für 30 bis 40 Millionen Euro kein Einzelfall ist. Sondern auch, dass darüber hinaus noch immer riesige Geldbeträge vom Staat an die steinreichen Kirchen gezahlt werden. „Staatsleistungen“ ist das Stichwort, das jetzt immer wieder in den Medien zu hören und zu lesen ist. Doch es zeigte sich auch: Der Informationsstand der Öf- fentlichkeit bleibt bei diesem Thema – der Einfluss der Kirchen auf die Massenmedien lässt grüßen – bisher noch weit hinter den Tatsachen zurück. Und zwar sowohl was das Ausmaß dieses ständi- gen warmen Geldregens für die Kirchen angeht, als auch die historische Herkunft und die realen Lösungswege dieses Skandals. Denn es ist ein Skandal, dass ein demokratischer Staat jährlich Milliardenbeträge für Institutionen ausgibt, die ihrerseits längst im Geld baden – auch ohne De- signer-Badewannen in bischöflichen Residenzen.

http://www.spart-euch-die-kirche.de/downloads/broschuere-kirche-und-geld-3.pdf

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